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Katalogfotos

Die höchste Auflage von allen gedruckten Fotos haben Kataloge. Insgesamt werden für eine Katalogausgabe 3,5 Millionen Fotos gemacht, und das zweimal im Jahr. Alles muss straff organisiert werden, damit der Bestellkunde rechtzeitig den neuen Katalog in den Händen hält. Fotoproduktionen für Kleidung werden häufig ein halbes Jahr im Voraus gebucht, immer dort, wo die Sonne scheint. Die meisten Models werden für vierzehn Tage gebucht, manchmal arbeitet man auch mit verschiedenen Teams hintereinander. Dann kann die ganze Reise schon mal sechs Wochen dauern. Der Lohn: keine Fotos fürs Buch, aber ein fettes Konto. Gute Katalogmädchen erarbeiten sich Häuser oder Eigentumswohnungen. Katalogarbeit ist Fließbandarbeit. Das Pensum ist knallhart. Am Tag müssen bis zu zwanzig Fotos entstehen, je nach Budget und Anspruch des Versandhauses. Man muss also funktionieren. Man muss wissen, dass man im Blazer die Arme nicht einfach runterhängen lässt, sondern sie leicht anwinkelt, dass man im Hosenanzug am besten in einer leichten Schrittbewegung hin- und herschaukelt. Wie man ein Kleid leicht zum Schwingen bringt, damit es locker und bewegt aussieht. Gute Tipps bekommt man am Anfang von Stylisten und netten Kolleginnen. Man sollte ruhig fragen, da man ja nichts zu verlieren hat. Die Stylisten sind bei Katalogen sehr wichtig, weil die Klamotten perfekt aussehen müssen. Das kann heißen, dass man fünf Klammern und Sicherheitsnadeln im Rücken hat. Wenn zum Beispiel am Ärmel der Stoff schon richtig drapiert ist, sollte man lieber andere Bewegungen machen und die Armhaltung für ein paar Schüsse lange nicht verändern. Weitere nützliche Tipps zu Baby Fotomodel und Modeln gibt es unter www.casting-web.de.

ah

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